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Wohnen für Hilfe

- zwei Generationen unter einem Dach

Sie gehören zur reiferen Generation in Bremen, verfügen über freien Wohnraum und wünschen oder benötigen unterstützende Hilfen in ihrem Alltag?

oder

Sie gehören zu den Studierenden in Bremen, suchen freien Wohnraum und möchten in einer Wohnpartnerschaft einen Menschen unterstützen?

Basisinformationen
Ansprechpartner
Verfahren
Kosten und Fristen

Basisinformationen

Wohnen für Hilfe richtet sich an Menschen, insbesondere auch ältere Menschen, die über freien Wohnraum verfügen und gern Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen würden
sowie
an Studierende in Bremen, die Wohnraum suchen und statt einer Miete ihre tatkräftige Unterstützung in eine Wohnpartnerschaft einbringen wollen.

Bei der bestehenden Wohnungsnot und den knappen finanziellen Möglichkeiten vieler Studierender bietet ihnen das Projekt Wohnen für Hilfe die Möglichkeit, anstelle von Mietzahlungen Unterstützungsleistungen in eine Wohnpartnerschaft einzubringen bzw. zu erhalten. Als Faustregel gilt hier:
Eine Stunde Unterstützungsleistung pro m² überlassenem Wohnraum.

Ziel des Projektes ist es, in einer generationsübergreifenden Wohnform ältere und jüngere Menschen zusammenzuführen, ihnen Einblicke in andere, altersspezifische Lebenslagen zu ermöglichen sowie den Austausch der Generationen zu fördern. Bei der steigenden Zahl an Single-Haushalten von jungen und älteren Menschen soll mit diesem Projekt auch einer zunehmenden Isolierung und Vereinsamung von Menschen, insbesondere älterer Menschen, entgegengewirkt werden. Das Projekt stellt damit für beide Seiten, die Wohnraumgeber*innen und die Studierenden, eine Win-Win-Situation dar. Beide sind im Kontakt miteinander, können sich miteinander austauschen, dabei voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Wohnen für Hilfe ist in der Regel für Menschen ab dem 60. Lebensjahr geeignet, wenn:

  • sie mindestens ein freies Zimmer haben,
  • sie sich Unterstützung in Ihrem Alltag wünschen,
  • sie sich vorstellen können, mit einem jungen Menschen die Wohnung zu teilen.

Wohnen für Hilfe ist für Studierende geeignet, wenn:

  • sie in Bremen studieren (an einer öffentlichen Universität oder Hochschule eingeschrieben sind),
  • sie mit einem älteren Menschen unter einem Dach wohnen möchten,
  • sie diesen Menschen unterstützen möchten.

Ansprechpartner

Wohnraumanbieter*innen wenden sich bitte an das

Netzwerk Selbsthilfe
Wohnen für Hilfe
Michael Siemer
Tel. 0159 0631 0007
E-Mail: wohnenfuerhilfe.bremen@gmail.com
Faulenstr. 31, 28195 Bremen

Studierende wenden sich bitte an das

Studierendenwerk Bremen AöR
Bibliothekstr. 7 / Stdentenhaus, 28359 Bremen
Tel. 0421 / 2201-10129
E-Mail: wohnraumvermittlung@stw-bremen.de

Verfahren

für Wohnraumanbieter*innen
nach der Kontaktaufnahme mit dem Netzwerk Selbsthilfe/Wohnen für Hilfe:

  • Hausbesuch und Information/Beratung zum Projekt Wohnen für Hilfe durch das Netzwerk Selbsthilfe/Wohnen für Hilfe
  • Aufnahme des Wohnraumangebotes und der Wünsche/Erwartungen an einen Studierenden bzw. die Wohnpartnerschaft
  • Erläuterung der formalen Rahmenbedingungen und Beratung/Hinweise zu Verträgen etc.
  • Auswahl eines oder mehrerer geeigneter Studierender zur Vorstellung bei der/dem Wohnraumanbieter*in
  • Koordinierung, ggf. Begleitung bei der ersten Kontaktaufnahme beider
  • Ansprechpartner für aktuelle und spätere Fragen

für Studierende
nach der Kontaktaufnahme mit dem Studierendenwerk Bremen:

  • Information/Beratung zum Projekt Wohnen für Hilfe durch das Studierendenwerk
  • Aufnahme der Wünsche/Erwartungen des Studierenden durch das Studierendenwerk zum Wohnraum, zur Wohnpartnerschaft sowie zu den einzubringenden Unterstützungsleistungen
  • Überleitung der Angaben der/des Studierenden an das Netzwerk Selbsthilfe/Wohnen für Hilfe
  • Abgleich und Zuordnung der Wünsche und Wohnraumangebote mit den Wünschen und Unterstützungsangeboten der Studierenden.
  • Koordinierung, ggf. Begleitung bei der ersten Kontaktaufnahme beider
  • Ansprechpartner für aktuelle und spätere Fragen

Kosten und Fristen

  • Die Beratung und Vermittlung ist kostenlos.
  • Die Vermittlung erfolgt nach Absprache. Sofern hinreichend Angebote und alle Angaben vorliegen wird eine Vermittlung innerhalb von 14 Tagen angestrebt.

Näheres erfahren Sie beim

Ihre Ansprechpartnerin im Referat Ältere Menschen:

Uta Kallweit-Görlich