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Jugend- und Familienministerkonferenz betont Stellenwert der Familie

Gruppenfoto der Jugend- und Familienministerkonferenz, jpg, 44.6 KB
Gruppenfoto der Jugend- und Familienministerkonferenz, Senatorin Anja Stahmann 2. v.l.

„Erfolgreiche Integration hängt auch davon ab, dass Menschen, die zu uns kommen nicht in ständiger Furcht um ihre Angehörigen leben müssen“, so die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Anja Stahmann. Der Anspruch auf Familienleben müsse daher auch für Geflüchtete gelten, insbesondere für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Die Teilnehmer der Jugend- und Familienministerkonferenz haben auf ihrem Treffen am 18./19. Mai 2017 in Quedlinburg die Einheit der Familie als „entscheidenden Faktor für eine gelungene Integration in Deutschland“ betont. Dies hatten sie in Form eines Beschlusses zum Thema „Integration braucht Familie – Familiennachzug erleichtern“ festgehalten.

Im März 2016 wurde mit dem Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren der Familiennachzug von subsidiär Schutzberechtigten für zwei Jahre ausgesetzt. Diesbezüglich hatte die 12. Integrationsministerkonferenz am 17. März 2017 mit Beteiligung Bremens den Bund u.a. zur Entwicklung eines ressortübergreifenden Gesamtkonzepts zum Familiennachzug aufgefordert.