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Aufruf zur Interessenbekundung für die Vergabe einer Zuwendung für das Projekt „Wohnen für Hilfe“

Logo von Wohnen für Hilfe mit Zusatz, jpg, 9.4 KB

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport sucht einen neuen Träger für das Projekt „Wohnen für Hilfe“.
Das Angebot ist seit 2014 in Bremen verstetigt.
Ausdrücklich zur Interessenbekundung aufgerufen sind soziale Dienstleister in der Stadt Bremen u.a. freie und private Träger, Kirchen, Ortsämter, Vereine und Initiativen.

Das Angebot „Wohnen für Hilfe“ richtet sich an Menschen, die freien Wohnraum (z.B. ein Zimmer) in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus haben und diesen einem anderen Menschen gegen Hilfeleistung zur Verfügung stellen möchten. Diese Hilfeleistung kann z.B. Gartenarbeit, Haushaltshilfe, Tierpflege, gemeinsame Unternehmungen o. ä. sein. Pflegeleistungen jeglicher Art sind ausgeschlossen. Der Wohnraumnehmende leistet in der Regel für 1 qm überlassenen persönlichen Wohnraum 1 Stunde Hilfe im Monat. Ein Kooperationsvertrag regelt die individuellen Absprachen zwischen den beiden Wohnpartner bzw. Wohnpartnerinnen.
Den älteren Menschen wird damit auf einfache und sehr unbürokratische Weise eine Studierende oder ein Student vermittelt, die neben konkreten Unterstützungsleistungen auch für persönliche Anregung und Unterhaltung sorgen können. Es gibt gute Gründe dafür, dass eine derartige Wohnpartnerschaft geeignet ist, eigene Ressourcen eines älteren Menschen länger zu erhalten oder zu beleben. Professionelle und kostenträchtige Hilfen bis hin zu stationären Hilfen können auf diese Weise im Optimalfall hinausgeschoben werden.

Den vollständigen Text des Aufrufs zur Interessenbekundung können Sie sich hier herunterladen:
Interessenbekundungsverfahren "Wohnen für Hilfe" (pdf, 29.1 KB)