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AKTUELLES

Aktiv in der Bremer Integrationspolitik - Jetzt bewerben!

In der Integrationsarbeit erfahrene Personen für den Bremer Rat für Integration gesucht

Die neue Amtsperiode des Bremer Rates für Integration beginnt im September 2017.
Über einen öffentlichen Aufruf werden „in der Integrationsarbeit besonders erfahrene Personen“ gesucht. Bis zum 18. Mai 2017 können sich Interessierte bewerben, die in dem ehrenamtlichen Gremium für vier Jahre mitwirken wollen. Die acht ordentlichen und acht stellvertretenden Mitglieder werden dann durch einen Unterausschuss der Deputation für Soziales, Jugend und Integration ausgewählt.

Diese 16 in der Integrationsarbeit besonders erfahrenen Personen sollen einen Migrationshintergrund haben sowie in Vereinen, Verbänden und Initiativen engagiert sein. Da es sich beim Bremer Rat für Integration um ein Landesgremium handelt, sind Bewerbungen aus Bremen und Bremerhaven willkommen.

Der aus insgesamt 60 Personen bestehende Rat ist ein unabhängiges, überparteiliches Gremium. Er setzt sich engagiert für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen und Migranten ein und fördert das Zusammenleben aller im Land Bremen lebenden Menschen. Die Beratung von Politik und Verwaltung im Land Bremen in integrationspolitischen Fragen sowie die Vernetzung in der Integrationsarbeit in Bremen und Bremerhaven gehört zu seinen vorrangigen Aufgaben.
Die Bewerbung soll eine Darstellung der bisherigen Aktivitäten und der Motivation der Bewerber/innen enthalten sowie Referenzschreiben ihrer Organisationen und/oder Kooperationspartner oder Kooperationspartnerinnen.

Bewerbungen bitte bis zum 18. Mai 2017 an:

Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
Integrationsbeauftragte
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen

Oder per E-Mail an: silke.harth@soziales.bremen.de

Mitmachen beim Bremer Rat für Integration
FAQs – zum Aufruf zur Besetzung des Bremer Rats für Integration 2017–2021

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie zum Download hier (pdf, 136.6 KB)

Was ist der Bremer Rat für Integration?
Der Bremer Rat für Integration ist ein unabhängiges, überparteiliches Gremium, das ehrenamtlich arbeitet. Der Bremer Rat für Integration setzt sich engagiert für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen und Migranten ein und fördert das Zusammenleben aller im Land Bremen lebenden Menschen.

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat dieses Gremium vor etwas mehr als zehn Jahren erstmalig einberufen. Es wird von der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport in seiner Arbeit unterstützt.

Welche Aufgaben hat der Bremer Rat für Integration?
Die Beratung von Politik und Verwaltung im Land Bremen in integrationspolitischen Fragen sowie die Vernetzung in der Integrationsarbeit in Bremen und Bremerhaven gehört zu seinen vorrangigen Aufgaben.
Mehr über die Arbeit des Bremer Rats für Integration erfahre ich hier:
www.bremer-rat-fuer-integration

Hier finde ich auch die ausführliche Satzung, die die Grundlage für die Arbeit des Gremiums ist.

Wer ist Mitglied im Bremer Rat für Integration?
Der Bremer Rat für Integration besteht aus insgesamt 60 ehrenamtlich tätigen Mit-gliedern mit und ohne Migrationshintergrund aus Bremen und Bremerhaven, davon 30 als ordentliche Mitglieder und 30 als stellvertretende Mitglieder.

22 der ordentlichen Mitglieder und 22 der stellvertretenden Mitglieder werden von Institutionen und Verbänden benannt.

Acht ordentliche und acht stellvertretende Mitglieder sind „in der Integrationsarbeit besonders erfahrene“ Personen. Diese werden durch einen öffentlichen Aufruf zum Mitmachen und zur Bewerbung aufgerufen. Genau um die Suche nach diesen Mitgliedern geht es im hier vorliegenden Aufruf.

Wie lange dauert eine Amtsperiode des Bremer Rats für Integration?
Die Amtsperiode des derzeitigen Rats endet im September 2017. Der neue Bremer Rat für Integration soll am 13. September 2017 seine Arbeit starten.

Die Amtsperiode dauert in der Regel vier Jahre, also von Herbst 2017 bis Herbst 2021.

Wer kann sich als „in der Integrationsarbeit besonders erfahrene Person“ bewerben?
Über diesen öffentlichen Aufruf werden die Mitglieder gesucht, die als „in der Integrationsarbeit besonders erfahrene Personen“ im Rat mitwirken.

„In der Integrationsarbeit besonders erfahrene Personen“ sind

  • Männer und Frauen aus Bremen und Bremerhaven,
  • die in der Regel einen Migrationshintergrund haben sollen,
  • und in Vereinen, Verbänden oder Initiativen engagiert sind.

Ziel ist es, dass der Rat ein möglichst breites Spektrum der Akteure und Gruppierungen im Land abbildet und über die Arbeit des Rates die politische Beteiligung von Migrantinnen und Migranten, insbesondere bisher unterrepräsentierter Gruppen, gefördert wird.

Was sollte ich mitbringen für ein Engagement im Bremer Rat für Integration?

Neben den Merkmalen, die unter „Wer kann sich bewerben“ benannt sind, ist wichtig:

  • Motivation an integrationspolitischen Fragen im Land mitwirken zu wollen,
  • Freude an der Arbeit in einem 60-köpfigen, ehrenamtlichen Gremium,
  • Zeit, die das aktive Mitwirken im Plenum und in einer Arbeitsgruppe des Bremer Rates für Integration ermöglicht.

Bekomme ich eine Aufwandsentschädigung o.ä.?
Der Bremer Rat für Integration arbeitet ehrenamtlich. Die Mitglieder erhalten keine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement.

Damit ein Engagement im Bremer Rat für Integration für das einzelne Mitglied keine Kosten verursacht, gibt es – wenn gewünscht – eine Fahrtkostenerstattung nach festgelegten Regularien für die Teilnahme an den Plenums- und Arbeitsgruppensitzungen. Dies gilt für ordentliche und stellvertretende Mitglieder.

Wie bewerbe ich mich?
Bis zum 18. Mai 2017 habe ich Zeit, mich zu bewerben. An diesem Tag müssen meine Bewerbungsunterlagen bei der Integrationsbeauftragten bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport – postalisch oder per E-Mail – eingegangen sein.

Die Bewerbungsunterlagen sollen enthalten:

  1. Eine Darstellung meiner bisherigen Aktivitäten in der Integrationsarbeit, also zu meiner Erfahrung und meiner Motivation, warum ich im Bremer Rat für Integration mitwirken möchte.
  2. Ein Referenzschreiben meiner Organisation/meines Vereins/meiner Initiative und oder meiner Kooperationspartner.

In einem Referenzschreiben erläutert jemand, der mich kennt, in dessen Verein ich aktiv bin oder mit dem ich in der Integrationsarbeit zusammen engagiert war, warum ich im Bremer Rat für Integration mitwirken sollte.

Gegenstand eines Referenzschreibens kann beispielsweise sein, worin unsere gemeinsamen Erfahrungen bestehen, welche Aktivitäten wir gemeinsam unternommen haben in der Integrationsarbeit, warum ich ein guter Vertreter/eine gute Vertreterin einer Gruppierung bin oder aus welchem Zusammenhang wir uns kennen.

An wen richte ich meine Bewerbung?
Bis spätestens zum 18. Mai 2017
richte ich meine Bewerbung – per Post oder per E-Mail an die Integrationsbeauftragte:

Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
Silke Harth – Integrationsbeauftragte
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen

Per E-Mail: silke.harth@soziales.bremen.de

Service-Telefonnummer für die Arbeit mit Geflüchteten

Wer ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten will und eine erste Orientierung braucht, bekommt ab sofort Antworten beim Bürgertelefon unter der Sonder-Nummer 361 94969. Ziel ist es, den Zugang zu den Institutionen zu erleichtern, die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen organisieren. "Es gibt damit eine zentrale Nummer für die ersten Nachfragen", erläuterte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. "Ich hoffe, dass wir damit den Zugang zum freiwilligen Engagement in der Arbeit mit Flüchtlingen erleichtern."

Das Bürgertelefon wird Anfragen in der Regel nicht selbst beantworten, sondern gezielt an kundige Ansprechpersonen weiterleiten. Das werden in erster Linie die trägerübergreifenden Koordinatoren für das ehrenamtliche Engagement im Flüchtlingsbereich sein, die über die AWO in den Stadtregionen Mitte, West, Ost, Süd und Nord eingesetzt sind. Sie haben Kontakt zu allen Unterkünften für Asylsuchende, kennen die dortigen Bedarfe und können zielgerichtet Sach- und Zeitspenden sowie Projekte vermitteln. Bei spezielleren Nachfragen kann je nach Fragestellung auch an Zuflucht e.V. weitervermittelt werden, an Fluchtraum e.V., das SOS-Kinderdorf Bremen an Serve the City e.V. oder andere Organisationen.

Für alle sonstigen Anfragen zu den Dienstleistungen des Landes und der Stadtgemeinde Bremen ist das Bürgertelefon unter den bekannten Nummern 361-0 sowie 115 montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

Fünfte Bremer Integrationswoche vom 5. - 10. September 2016

Einladung zu einem Informations- und Austauschtreffen am 11. April 2016

Es ist wieder soweit – in diesem Jahr wollen wir wieder gemeinsam mit Ihnen und Euch die fünfte Bremer Integrationswoche gestalten - und zwar vom 5. bis zum 10. September 2016. Mit allen, die Spaß und Lust haben, an der Gestaltung der Integrationswoche mitzuwirken und vorab Inhalte zu diskutieren, wollen wir am 11. April 2016 zu einem Informations- und Austauschtreffen zusammen kommen.
Gerne möchten wir diesmal mit Thementagen versuchen, Akzente zu setzen. Gemeinsam werden wir im Rahmen unseres Austauschtreffens hierzu sicherlich viele Ideen zusammentragen.
Wir laden Sie daher herzlich ein, Ihre Ideen einzubringen und einige Informationen zum zeitlichen Verlauf bis zur Integrationswoche zu erhalten beim

Informations- und Austauschtreffen
am Montag, dem 11. April 2016,
von 18 bis ca. 19.30 Uhr,
in der Aula des Aus- und Fortbildungszentrums,
Doventorscontrescarpe 172,
Block B
28195 Bremen

Nach dem Treffen werden wir alle relevanten Informationen schriftlich an alle Interessierten übermitteln, so dass alle, die den Termin nicht einrichten können, gut informiert sind und mitmachen können.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung zur Veranstaltung (pro Einrich-tung/Organisation bitte max. 2 Personen) bei Frau Kemker bis zum 07. April 2016 unter Email integration@soziales.bremen.de. Frau Kemker steht Ihnen bei Rückfragen gerne zur Verfügung (Tel. 0421-361 6841).

Dr. Helmut Hafner und Silke Harth

"Stadtteilfonds Flüchtlinge" unterstützt Ehrenamtsprojekte mit weiteren 80.000 Euro

01.02.2017 - 80.000 Euro stellt der Senat zur Verfügung für Projekte zur gelebten Willkommenskultur. Mit dem Geld will die Stadt ehrenamtliches Engagement in den Stadtteilen weiter fördern und zur Integration von Geflüchteten beitragen. In der Regel sind bis zu 1.500 Euro pro Projekt MEHR

"Stadtteilfonds Flüchtlinge" unterstützt Ehrenamtsprojekte mit weiteren 50.000 Euro

08.08.2016 - Um die gelebte Willkommenskultur für Geflüchtete und das ehrenamtliche Engagement in den Bremer Stadtteilen weiter zu unterstützen, stehen dem Senat in einer weiteren Förderphase 50.000 Euro zur Verfügung. MEHR

Rund 6.300 zusätzliche Plätze für Flüchtlinge im ersten Halbjahr 2016

ÜWH Arbergen

09.12.2015 - Die Stadt Bremen will in den ersten Monaten des kommenden Jahres 18 zusätzliche Unterkünfte für Flüchtlinge mit insgesamt 6.260 Plätzen einrichten. MEHR

Interkultureller Kalender 2016 ist ab sofort erhältlich - Kalenderpräsentation am 2. November im Rathaus

Der Profilfachkurs „Kunst und Sprache“ des 8. Jahrgangs der Gesamtschule Bremen-West unter der Leitung der Lehrerin Frau Scheunemann (zweite von rechts). Außerdem ist auf dem Bild die Migrations- und Integrationsbeauftragte Silke Harth (zweite von links, hintere Reihe) und Nazim Tursun-Keykan (ganz rechts).

03.11.2015 - Der Interkulturelle Kalender 2016 begleitet durch das Jahr und zeigt die Fest- und Feiertage verschiedener Religionen und weitere Gedenktage. Er ist ab sofort kostenlos bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Referat Integrationspolitik erhältlich.
Die Gestaltung des Kalenders 2016 wurde in Kooperation mit zwei Klassen des 8. Jahrganges der Gesamtschule West und des Gymnasiums Links der Weser angefertigt und am 2. November 2015 im Rathaus präsentiert. MEHR

Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland: "Refugee Guide" in neun Sprachen

Grafik Refugee Guide

19.10.2015 - Der "Refugee Guide", eine Orientierungshilfe für neu ankommende Flüchtlinge, wurde in Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen aus verschiedenen Ländern erarbeitet. Die Orientierungshilfe enthält nützliche Tipps und Informationen für das Leben in Deutschland. MEHR

Senat fördert kleine Projekte zur Integration mit weiteren 40.000 Euro

Foto: SJFIS

16.10.2015 - Für die Integration von Flüchtlingen hat Bremen mit dem dritten Sofortprogramm zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen im September unter anderem zusätzliches Geld bereitgestellt, mit dem ehrenamtliche Projekte zur Integration von Flüchtlingen finanziert werden sollen. MEHR

Tag der Integration im Rathaus

Senatorin Anja Stahmann begrüßt die Gäste beim Tag der Integration

01.10.2015 - Beim Tag der Integration haben am Mittwoch (30.09.2015) rund 70 Bremerinnen und Bremer, die in der Integrationsarbeit aktiv sind, im Bremer Rathaus mit Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Senatorin Anja Stahmann über aktuelle Fragen der Integrationspolitik diskutiert. Beim "Integrationspolitischen Ratschlag" am Vormittag ging es um die drängenden Herausforderungen zur Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen. Am Nachmittag kamen 180 Gäste aus allen Kulturen im "Café der Begegnung" zusammen. MEHR

18. Juni 2015: Neues Webportal für Sach- und Zeitspenden an Flüchtlinge

Logo GIB

Gemeinsam in Bremen

Das neue Webportal organsiert von der Sachspende bis zur Zeitspende alle Angebote, die Bremer und Bremerinnen in der Flüchtlingsarbeit anbieten. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist groß. Aber manchmal weiß man nicht, wie Spenden an die Richtigen kommen.
Das Webportal kann dort Abhilfe schaffen. Es wurde von Lucyna Bogacki, der Koordinatorin für das zivilgesellschaftliche Engagement im Flüchtlingsbereich in Bremen, in Zusammenarbeit mit weiteren freiwilligen Mitstreiterinnen und Mitstreitern entwickelt und technisch umgesetzt.
Unter dem Motto "Gib deine Zeit - gib Nähe - gib Freude" ist der Internetauftritt Gemeinsam in Bremen seit dem 18. Juni 2015 online geschaltet. Er kann sich nach und nach mit Angeboten und Gesuchen nach Sachspenden und Zeitspenden füllen.
"GiB steht für Gemeinsam in Bremen. Die Grundidee dahinter ist simpel: Bremerinnen und Bremer helfen Flüchtlingen und Flüchtlinge helfen Bremerinnen und Bremern. Denn viele haben etwas zu geben, ob Zeit für andere oder Dinge, die sie übrig haben. Damit diejenigen, die sich mit ihrer Spende engagieren möchten und die, die etwas suchen, zueinander finden, gibt es diese Seite."
Informationen und Hilfe zur Nutzung der Seite:
Ansprechpartner Leander Muskalla,
E-Mail: info@gemeinsam-in-bremen.de

26. März 2015: "Wir wollen Integration von Anfang an"

Ulrike Hiller

Ulrike Hiller zur 10. Konferenz der Integrationsministerinnen und –minister der Länder

Im Mittelpunkt der Konferenz der Integrationsministerinnen und –minister der Länder (IntMK) am 25. und 26. März 2015 in Kiel stand die gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen für eine abgestimmten Asyl- und Integrationspolitik, die von Fragen der Erstaufnahme über Sprache zu Zugang zum Arbeitsmarkt, Gesundheit und Wohnen reicht. Dazu Ulrike Hiller, Staatsrätin für Integration: "Flüchtlingspolitik umfasst nicht nur die Unterbringung, sondern muss als Teil der Integrationspolitik gesehen werden. Wir wollen Integration von Anfang an, denn die Mehrheit der zu uns kommenden Menschen wird auf sehr lange Zeit oder auf Dauer nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Ich bin froh, dass es über den Zusammenhang von Integration und Flüchtlingspolitik einen großen Konsens zwischen den Ländern gibt."

Die Integrationsministerkonferenz folgte mit großer Mehrheit einem Antrag Bremens zur Öffnung des Bundesprogramms "Integration durch Sport" für Asylsuchende und forderte eine finanzielle Aufstockung. "Die Sportvereine bundesweit, auch in Bremen und Bremerhaven, leisten ebenso wie die Landessportbünde einen fantastischen Beitrag zur Integration. Sie beziehen auch Flüchtlinge vorbildlich in ihre Aktivitäten ein. Das Land Bremen ist mit den anderen Bundesländern überzeugt, dass die Chancen und Stärken des Sports auch im Rahmen des Bundesprogramms uneingeschränkt genutzt werden sollten", so Hiller.

Hintergrund des Appells an den Bund ist, dass das Programm "Integration durch Sport", das seit Jahrzehnten die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in den Sport unterstützt, sich allein an Menschen mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus richtet, und damit Asylsuchende und Geduldete von den durch das Programm unterstützten Aktivitäten ausschließt. Staatsrätin Hiller: "Es ist eine ungenutzte Integrationschance, Menschen die über den Sport zueinander finden könnten, nach Aufenthaltsstatus zu kategorisieren und auszuschließen. Wir brauchen das Signal, dass die Aktivitäten der Sportlerinnen und Sportler für Integration und Miteinander uneingeschränkt unterstützt werden und dass alle willkommen sind."

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10. März 2015: Jens Böhrnsen "Integrationspolitik gelingt gemeinsam und ist Aufgabe für die ganze Gesellschaft"

Bürgermeister Jens Böhrnsen

Senat beschließt Abschlussbericht zum Entwicklungsplan Partizipation und Integration

Der Bremer Senat hat heute (10. März 2015) den "Abschlussbericht zum Entwicklungsplan Partizipation und Integration" beschlossen. Mit dem Plan hatte der Senat im Jahr 2012 die integrationspolitischen Leitlinien und Schwerpunkte für die nun zu Ende gehende Legislaturperiode vorgelegt. Ziel ist es, die Chancen zu gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern zu verbessern. Bürgermeister Jens Böhrnsen zieht eine positive Bilanz. "Integrationspolitik ist im Land Bremen auf einem guten Weg. Das Thema ist als gesamtgesellschaftliches Anliegen verankert. Integration ist eine Aufgabe für alle und ein Querschnittsthema." Und weiter: "Mir ist auch wichtig, dass Integrationspolitik keine Politik über die Köpfe von Menschen hinweg sein darf, sondern im Dialog und auch mit Migrantinnen und Migranten gestaltet werden kann."

Böhrnsen unterstützt eine Neuordnung des Einwanderungsrechts: "Wir brauchen Zuwanderung, unser Land steckt mitten im demografischen Wandel. Wir sind seit langem Einwanderungsland und wissen, dass gelingende Integration einer der Schlüssel zu einem friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist."
Als Meilensteine der Integrationspolitik sieht der Senat der Freien Hansestadt beispielsweise die Verträge, die mit den Muslimischen Religionsgemeinschaften und den Alevitischen Verbänden abgeschlossen wurden. Ein weiteres Beispiel erfolgreicher und ganz konkreter Integrationspolitik ist die Ausbildungskampagne "Du bist der Schlüssel", die dazu beiträgt, den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst zu erhöhen. Seit Einführung der Kampagne ist dieser signifikant gestiegen: Die Anzahl der Bewerbungen konnte seit dem Beginn der Kampagne 2009 im Jahr 2013 um 14,1 Prozent und die Anzahl der Einstellungen um 17,1 Prozent gesteigert werden. Der Anteil der Auszubildenden mit Migrationshintergrund liegt derzeit bei 24 Prozent, womit das selbstgesteckte Ziel von mindestens 20 Prozent überschritten wurde. Als weitere Beispiele sind Bremer Landesregelungen zu nennen,die inzwischen auch bundesweit geregelt wurden, wie etwa die Aufhebung der Residenzpflicht und der Ausbildungserlass für jugendliche Flüchtlinge. In den überregionalen Aktivitäten konnte ein stichtags- und altersunabhängiges Bleiberecht erreicht werden. Außerdem die Teilnahme und Ausweitung am Resettlementprogramm.

Ein weiterer wichtiger Beitrag ist der Ende 2014 erfolgte Beitritt der Seestadt Bremerhaven zur Charta der Vielfalt. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich der Magistrat, die Vielfalt der Gesellschaft auch in Bezug auf interne Organisationskultur und Personalprozesse zu pflegen und zu befördern, sowie über die Umsetzung der Charta intern und extern zu kommunizieren.

Der vom Senat beschlossene Bericht geht nun zur Beratung an die Bremische Bürgerschaft (Landtag).
Der Bericht als PDF-Datei. (pdf, 415 KB)

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Sofortprogramm Flüchtlinge – Auch in 2015 wieder Stadtteilmittel verfügbar

Auch im Jahre 2015 stellt der Bremer Senat wieder Projektmittel zur besseren Teilhabe von Flüchtlingen in den Stadtteilen zur Verfügung. Vorrangiges Ziel förderfähiger Projekte sollte es sein, Flüchtlingen in der Stadtgemeinde Bremen Wege zu Integration und Teilhabe zu erleichtern. Außerdem sollen die Projekte ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement initiieren und binden sowie Begegnungen zwischen Zugewanderten und der Stadtgesellschaft befördern. Die in Bremen lebenden Flüchtlinge sollen von den Angeboten profitieren, unabhängig davon, ob sie in Übergangswohnheimen oder eigenen Wohnungen leben. Die Projekte sollen Angebote in den Stadtteilen möglich machen und allen Akteuren, die sich um Begegnung, Willkommensgesten und Orientierungshilfen für Flüchtlinge bemühen, zugutekommen. Antragsberechtigt sind daher Initiativen, Vereine, Institutionen, Verbünde, Schulvereine, Einzelpersonen, religiöse Gemeinschaften, Migrantenorganisationen u.v.m. Eine Vernetzung in den Stadtteilen sowie eine Rückkopplung mit den Runden Tischen wird empfohlen.

Gewünscht ist, dass sich die Menschen in den Stadtteilen mit ihren Ideen einbringen und der Fonds die Umsetzung der Initiativen, die vor Ort entstehen, unterstützt. Eine Ergänzung durch vorhandene Mittel in den Stadtteilen ist möglich, wenn dadurch Projektideen besser umgesetzt werden können.

Die Anträge für das erste Vergabeverfahren sind bis zum 20. Februar 2015 einzureichen. Für Rückfragen stehen Rainer Schmidt, Tel. (0421) 361-6829, Email Rainer.Schmidt@sk.bremen.de oder Lena Kemker, Tel. 361-6841, Email Lena.Kemker@sk.bremen.de vom Integrationsreferat der Senatskanzlei gerne zur Verfügung.

10 Jahre Integrationskurse - Interkulturelle Festveranstaltung im Bremer Rathaus

Böhrnsen: Bremen setzt sich im Bundesrat aktiv für den Ausbau der Integrationskurse ein
Böhrnsen: Bremen setzt sich im Bundesrat aktiv für den Ausbau der Integrationskurse ein

Böhrnsen: Bremen setzt sich im Bundesrat aktiv für den Ausbau der Integrationskurse ein

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Integrationskurse begrüßte Bürgermeister Jens Böhrnsen heute (23. Januar 2015) rund 250 Gäste in der Oberen Halle des Bremer Rathauses. In seiner Rede unterstrich er die Erfolgsgeschichte der Integrationskurse: "Die Nachfrage zu den Kursen ist sehr hoch, denn sie haben über die vergangenen zehn Jahre vielen Menschen neue Türen geöffnet: die Tür zur Sprache und Verständnis - und damit die Tür zur Teilnahme an unserer Gesellschaft."

Bürgermeister Böhrnsen würdigte das Engagement aller Beteiligten – und insbesondere die Dozentinnen und Dozenten, die sich der gesellschaftlich so wichtigen Aufgabe engagiert stellen, auch über die reine Sprachvermittlung hinaus. Und er wies auf die Tatsache hin, dass Flüchtlinge und Geduldete keinen Zugang zu den Integrationskursen des Bundes hätten. Böhrnsen: "Deshalb setzt Bremen sich im Bundesrat aktiv für den Ausbau der Integrationskurse und die Öffnung dieser für asylsuchende und geduldete Menschen ein.“

Auch Ulrike Bremermann von der Bremer Regionalstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren hoch anzurechnenden Einsatz. Sie fügte außerdem hinzu, dass Bremen in Bezug auf Integration ein beispielhaftes Modell darstelle. Beispielhaft nannte sie das Projekt "Jeder Mensch hat Potenzial", welches – in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit – qualifizierten Flüchtlingen mit Bleibeperspektive den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern soll.

In anschließenden Gesprächsrunden mit Dozentinnen und Kursteilnehmenden sowie Trägervertreterinnen ging es um persönlichen Erfahrungen und individuelle Perspektiven auf die Integrationskurse. Die Dozentinnen betonten in diesem Zusammenhang die Leidenschaft und die Geduld für die Arbeit mit einer solchen Vielfalt an Charakteren. Die Kursteilnehmer erzählten von der eigenen Motivation, aber auch von dem Willen, Hürden zu überwinden. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Herkunftsländern, die selbst bereits an einem Integrationskurs teilgenommen hatten, präsentierten zudem ein abwechslungsreiches und interkulturelles musikalisches Programm.

Im Auftrag des BAMF sind derzeit 13 Kursträger mit der Durchführung der Integrationskurse im Land Bremen betraut, von denen drei ihren Standort in Bremerhaven haben. Nach dem Stand des vergangenen Jahres (2014) haben bereits 18.321 Personen an einem Integrationskurs in Bremen teilgenommen. Bundesweit liegt die Zahl der Teilnehmenden bei 1.069.231 (Stand 2014).

Wichtigste politische Fördermaßnahme
Seit der Einführung der Kurse im Jahr 2005, hat sich dieses aktive Integrationskonzept als wichtigste politische Fördermaßnahme des Bundes herausgestellt. Der Unterricht erfolgt nach einheitlichen Standards und vermittelt nicht nur Kenntnisse zur Sprache, sondern auch zum Staat, dessen Geschichte und zur deutschen Gesellschaftsordnung. Um der Vielfalt der Lernvoraussetzungen gerecht zu werden, sind die Kursmodelle am individuellen Förderbedarf ausgerichtet und bieten unter anderem auch Alphabetisierungs- oder Intensivkurse an.

Foto: Senatspressestelle

Interkultureller Kalender 2015

Unter dem Motto "Heimat" fand in diesem Jahr der Fotowettbewerb für den Interkulturellen Kalender 2015 statt. Gewonnen hat das Kindertagesheim der Heiligen-Geist-Kirche in der Vahr.

Kalender 2015 ist kostenlos erhältlich
Der Interkulturelle Kalender 2015 begleitet durch das Jahr und zeigt die Fest- und Feiertage verschiedener Religionen und weitere Gedenktage. Er ist ab sofort kostenlos im Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei, Ansgaritorstraße 22 und im Bremer Rat für Integration, Am Markt 20, erhältlich. Ansprechpartner ist Nazim Tursun-Keykan (0421) 361-96008.

Das Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei gibt den Interkulturellen Kalender heraus – mit der Jahresübersicht 2015 dann mittlerweile zum 13. Mal. Unter dem Motto "Heimat" fand im Jahr 2014 ein Fotowettbewerb statt. Gewonnen hat das Kindertagesheim der Heiligen-Geist-Kirche. Das Kindertagesheim hat sich acht Wochen lang mit dem "Thema Heimat – wie stelle ich mir mein Zuhause vor" beschäftigt. Bei einem Besuch im Überseemuseum gingen die Kinder der Heimat der Menschheit auf den Grund. Hierbei entstand auch das Gewinnermotiv, welches als Hintergrundmotiv des Interkulturellen Kalenders im nächsten Jahr viele Wände in Schulen, öffentliche Einrichtungen, Behörden und Privatinstitutionen und privaten Haushalten schmückt.

Download der Kalenders 2015 (pdf, 780.2 KB)

Flyer informiert über Urlaub und schulfrei an islamischen Feiertagen

Im Land Bremen gibt es eine Feiertagsregelung, die die islamischen Feiertage Ramadan- und Opferfest sowie den Aschura-Tag berücksichtigt. Das heißt zum Bespiel, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet sind, den muslimischen Beschäftigten an bestimmten Feiertagen für jeweils einen Tag freizugeben, sofern dem keine betrieblichen Gründe entgegenstehen. Ein aktuell veröffentlichter Flyer der Senatskanzlei hilft die neue Urlaubsregelung für die islamischen Feiertagen besser zu verstehen. Der kostenlose Flyer kann im Rathaus abgeholt werden und wird den Kammern zur Verfügung gestellt. Außerdem wird er in den Stadtbibliotheken, der Volkshochschule und vielen anderen Einrichtungen ausliegen. Der Flyer erscheint in einer deutsch-türkischen und arabischen Fassung.
Bürgermeister Jens Böhrnsen: "Musliminnen und Muslime sind Teil unserer Gesellschaft; sie machen unsere Stadt bunter und lebenswerter. Um das zu unterstreichen hat der Senat einen Vertrag mit den islamischen Religionsgemeinschaften abgeschlossen - dazu gehört auch die Anerkennung von islamischen Feiertagen."
Flyer (deutsch-türkisch) zum Download (pdf, 8.9 MB)
Flyer (arabisch) zum Download (pdf, 1.2 MB)

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