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Die Bremer Bank für Seniorinnen und Senioren

Das Programm "1.000 Bänke für Bremen" soll die Stadt Bremen lebenswerter machen, insbesondere für ältere Menschen. Zunächst können 150 Bänke in der Stadt Bremen aufgestellt werden. Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport setzt dieses Vorhaben schrittweise in den nächsten Jahren um.
Die Ruhebänke bieten älteren Menschen durch ihre besondere Sitzhöhe sowie Armlehnen auf beiden Seiten jedes Sitzplatzes Gelegenheiten zum Pause machen. Das erleichtert auch längere Aufenthalte im Freien und längere Wege. Durch die Bänke erhöht sich die Aufenthaltsqualität im Quartier. Das ist geleichzeitig ein Beitrag zu Teilhabe und Barrierefreiheit unserer Stadt.
Alles auf einen Blick: Der Flyer "Bänke für Bremen". (pdf, 300.1 KB)

Die aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier.

Haben Sie Interesse oder Fragen, dann schreiben Sie uns an unter: baenke@soziales.bremen.de

Es soll sich herumsprechen!

Von den Stadtteilbeiräten wünscht sich die Sozialsenatorin möglichst viel Unterstützung. Denn sie verfügen über die nötigen Ortskenntnisse und Verbindungen zu Vereinen und anderen Aktiven in ihrem Stadtteil, um an der Standortplanung mitzuwirken.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei der Suche nach weiteren Vertragspartnerinnen und -partnern in allen Bremer Stadtteilen zu helfen.

Die Vergabevoraussetzung: Jede Bank ist öffentlich zugänglich

Alle Bänke müssen auf öffentlich zugänglichem Grund und an Standorten stehen, die möglichst auf Wegeverbindungen für ältere Menschen liegen, beispielsweise auf Wegen zu Bushaltestellen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen oder Einkaufsgeschäften.
Im "öffentlichen Raum", also auf Straßen oder in Parks, können die Bänke nur nach Genehmigung durch die zuständige Behörde (z. B. dem "Amt für Straßen und Verkehr") errichtet werden. Eine Genehmigung zu bekommen, liegt in der Hand derjenigen, die am Ende auch einen Überlassungsvertrag unterzeichnen.

Der Überlassungsvertrag

Um eine oder mehrere Bänke aufzustellen, werden Überlassungsverträge mit interessierten "gemeinnützigen Dritten", also Vereinen, Stiftungen, gGmbHs oder ähnlichen Organisationen geschlossen. Als Vertragspartnerinnen und Vertragspartner verpflichten sie sich, die Aufstellung und Pflege (Verkehrssicherung) der Bänke zu übernehmen.
Den Überlassungsvertrag können Sie hier (pdf, 88.7 KB) einsehen.

So können Sie sich beteiligen:

  • Vertragspartnerinnen und - partner
    Die Bänke werden an "gemeinnützige Dritte": Vereine, Stiftungen, gGmbH o. ä. per Überlassungsvertrag vergeben.
  • Sponsorinnen und Sponsoren sind herzlich eingeladen,
    - ­sich mit Spenden zu beteiligen,
    - ­zusätzlich komplette Bänke zu finanzieren.
  • Patinnen und Paten
    - bei der Suche nach Vertragspartnern helfen
    - ür eine Bank sorgen

Die Bank

Die Bank ist im Zusammenwirken mit der Landesseniorenvertretung Bremen bei der Werkstatt Bremen entworfen worden. Hergestellt wird sie aus FSC-zertifizierter Lärche auf einem pulverbeschichteten Stahlrahmen in der Werkstatt für behinderte Menschen an der Martinsheide in Vegesack.

Eine Bank kostet in der Produktion rund 900 Euro, der Unterhalt (Pflege und Verkehrssicherung) beläuft sich auf bis zu 100 Euro im Jahr.

Die 3-sitzige Bank zeichnet aus:

  • Sie ist speziell für ältere Menschen gemacht.
    ­- Die erhöhte und gerade Sitzfläche sorgt für bequemes Setzen und Aufstehen.
    - Jeder Sitz hat zwei Armlehnen für sicheres Auf-/ Niedersetzen.
    - ­Die verstärkte Beinkonstruktion und Bodenflansche sorgen für sicheren Stand der Bank.
  • Robuste Werkstoffe sind stabil verarbeitet.
    - ­witterungsbeständiges, FSC-zertifiziertes Lärchenholz (45 mm naturbelassen)
    - ­pulverbeschichteter Stahlrahmen mit Bodenflanschen (RAL 9005)
    - ­Alle Materialien werden bei Bremer Herstellern oder Lieferanten bezogen.

Detailinformationen zur Bremer Seniorenbank finden Sie hier. (pdf, 166.2 KB)

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