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Pilotprojekt „Housing First“ in Bremen

Ausschnitt aus den Sitzungsimpressionen der Veranstaltung Housing First

Dokumentation der Anhörung zur Vorbereitung des Bremer Pilotprojektes „Housing First“ am 1. Oktober 2020

Das Thema Obdachlosigkeit ist mit vielen neuen Lösungsansätzen im gesellschaftlichen Diskurs angekommen
– das ist gut so. Dass die Regierungskoalition es sich zur Aufgabe gemacht hat, Housing
First hier in Bremen umzusetzen, ist außerordentlich hilfreich. Mit dem Pilotprojekt „Housing-First“
wollen wir die Wohnungslosen in den Blick nehmen, die wir bisher mit unserem System nicht erreichen
und die durch das gut gewebte soziale Netz fallen. Gemeint sind diejenigen, die nicht zur Zentralen
Fachstelle für Wohnen oder dem Jobcenter gehen, weil sie beispielsweise keinen Ausweis haben.
Gemeint sind Menschen, die nicht in Notunterkünfte gehen oder die kein Gesamtplanverfahren durchlaufen
wollen. Es sind aber auch diejenigen, die nicht erst eine Suchttherapie machen möchten oder
können, bevor sie in eine Wohnung ziehen.

„Zuallererst die Wohnung“ – das meint Housing-First. Um zu unterstützen, wird regulärer Wohnraum
an erste Stelle gerückt – der entscheidende Unterschied zur bisher praktizierten Hilfe für wohnungs- und
obdachlose Menschen. Im Bremer Pilotprojekt soll sichergestellt werden, dass die Menschen in
ihren neuen Wohnungen gut betreut werden und die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Die unten zum Herunterladen bereit stehende Dokumentation fasst die Vorträge und Ergebnisse der Expertenanhörung für Sie zusammen.

Titelseite der Dokumentation Housing First in Bremen

Zu dem Modellprojekt "Housing First läuft aktuell ein Interessenbekundungsverfahren für Träger.

Näheres erfahren Sie HIER.