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Sport in Bremen

Daten aus dem Sportentwicklungsplan*

Diagramm über die Anteile der sportlich aktiven BremerInnen nach Alter, JPG, 17.4 KB
Anteil der sportlich aktiven BremerInnen

Aktiv

Die Mehrheit der Bremerinnen und Bremer ist sportlich aktiv, von Kindern und Jugendlichen (73%) bis hin zur Altersgruppe 70+ (60%).

Top 10 der Bremer Sportverbände nach Mitgliederzahlen, JPG, 12.4 KB
Top 10 Sportverbände nach Mitgliedern

Vielfältig

In Bremen sind derzeit 335 Sportvereine mit insgesamt 139.540 Mitgliedschaften registriert. Die Spannbreite der Sportvereine reicht dabei von 5 bis 18.267 Mitglieder.
Von Aero-Club bis Wandern, die Bremerinnen und Bremer betätigen sich in den verschiedensten Sportarten. Die beliebteste Sportart in Bremen nach der Anzahl ihrer Mitglieder ist Fußball. Dicht gefolgt vom breiten Spektrum des Turnens, vom Mutter-Kind-Turnen bis zu Formen der Seniorengymnastik. Tennis und Schwimmen folgen auf den Plätzen drei und vier.

Entwicklung der Mitgliederzahlen in den Bremer Sportverbänden, GIF, 5.9 KB
Entwicklung der Mitgliederzahlen

Wachsend

Die Mitgliederzahlen in den Bremer Sportvereinen sind zwischen 2009 und 2014 insgesamt um knapp drei Prozent angestiegen, wenn auch zuletzt etwas gesunken. Fußball hat den größten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen (+65), aber auch Kanu und Tanzsport (je +13%) sowie Volleyball (12,1%) konnten in den letzten Jahren Mitglieder hinzugewinnen.

Statistik zum Stadtteilbezug der Sportaktivitäten, PNG, 21.3 KB
Stadtteilbezug der Sportaktivitäten

Stadtteilbezogen

Rund drei Viertel der Vereine (77%) führen ihre Sportangebote in dem Stadtteil durch, in dem der Sportverein beheimatet ist. Auf insgesamt 170 Großspielfeldern und 26 Kleinspielfeldern sowie in 328 Hallen, vom Gymnastikraum bis hin zur Dreifachhalle, können die Bremerinnen und Bremer ihren Sport ausüben. Die Mehrheit der BürgerInnen treibt im eigenen Stadtteil bzw. im Stadtgebiet Sport.

Vielerorts

Insgesamt stehen 328 Hallen und Räume zur Verfügung, zusätzlich im Sommer 165,5 Anlageneinheiten für den Vereinssport, im Winter unter der Berücksichtigung vorhandener Beleuchtungsanlagen 59 Anlageneinheiten, die meisten mit Naturrasenbelag.

davon Hallen und Räume:

  • 135 Turnhallen (bis 15x27m)
  • 58 Gymnastikräume
  • 31 Dreifachhallen (bis 27x45m)
  • 22 nutzungsoffene Räume
  • 18 Krafttrainingsräume
  • 15 Einzelhallen (bis 15x27m)
  • 14 Einzelhallen (bis 22x44m)
  • 13 Tanzsporträume
  • 10 Zweifachhallen (bis 22x45m)
  • 10 Kampfsporträume
  • 2 Geräteturnhallen

Sportplätze:

  • 114 Naturrasen
  • 33 Kunstrasen
  • 29 Tenne (Aschenplätze)

Offen

Ca. 60% der Sportvereine können sich vorstellen in Zukunft Angebote in Kooperation mit Kinder- und Jugendeinrichtungen oder integrative Angebote für Migrant*innen durchzuführen oder tun dies bereits.

Bewertung der Sportvereine zur Rolle des Sports, JPG, 18.0 KB
Gesellschaftliche Rolle des Sports

Gefördert

Kinder- und Jugendförderung, Integration, Vielseitigkeit. Die BürgerInnen schätzen überwiegend die gesellschaftliche Bedeutung des Sports. Bremen fördert den Sport sowohl direkt als auch indirekt. NutznießerInnen der Förderung sind in aller Regel die Träger des Sports (Sportvereine, Sportverbände, das Land und die Stadtgemeinde Bremen). Im Jahr 2014 wurden rund 18.879.870 Euro für den
Sport ausgegeben, unter anderem für die Bäder (8.866.600 Euro), Miet- und Pachtzahlungen (2.287.040 Euro) und für ÜbungsleiterInnenzuschüsse (1.100.000 Euro).

*Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport (Hrsg.): Sport und Bewegung in Bremen - Grundlagen zur kommunalen Sportentwicklungsplanung (Sportentwicklungsplan Bremen, 2017) (pdf, 2.5 MB)