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Gemeinschaftsaktion "SpielRäume schaffen"

Tür auf, raus und spielen!

Plakat der Aktion
Plakat der Aktion "Spielräume schaffen!

Bremen ist grün, familienfreundlich und lebenswert. Bei einer Umfrage unter den Bürgern der zehn größten Städte Deutschlands, gaben 87% der befragten Personen aus Bremen an, das sie Bremen für die schönste und lebenswerteste Stadt halten. Dies ist sicher auch ein Resultat der vielen Anstrengungen, die unternommen wurden, um diese Stadt für Familien mit Kindern attraktiv zu machen. Eltern wollen ihre Kinder in der Nähe haben und die Kinder wollen dort spielen, wo sie leben, d.h. im bekannten Umfeld, in der Nähe zu vertrauten Personen. Öffentliche Spielplätze bilden dabei nur einen kleinen Teil der Spielmöglichkeiten.

Denn neben öffentlichen Spielplätzen brauchen junge Menschen weitere nutzungsoffene, flexible Freiräume, in denen sie ohne Begleitung und Aufsicht ihrem Alter entsprechend agieren und lernen können. Da diese Spielmöglichkeiten nicht überall in der Stadt gleichmäßig vorhanden sein können und auch die bestehenden Spielflächen der Bauträger nicht allen Bedürfnissen junger Menschen Rechnung tragen, entstand bereits 1997 die Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ unter dem Motto „Tür auf, raus und spielen“.

Auf dem Weg zur "Bespielbaren Stadt"

Kinder auf einer Schaukel

Das Ziel der Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ ist es, gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. und dem Mobil Team des Vereins SpielLandschaftStadt e.V. zusätzliche Spielräume für Kinder und Jugendliche durch Initiativen engagierter Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Der Leitgedanke hierbei ist die bespielbare Stadt.

Konzept Spiel und Bewegung im öffentlichen Raum (pdf, 341.9 KB)

Die bespielbare Stadt ist kein Zugeständnis an Kinder, sondern deren natürliches Recht, wie es in der UN-Kinderkonvention Artikel 31 kodifiziert ist. Deshalb muss es für alle, die in Bremen an der Planung und Gestaltung von Lebensbedingungen mitwirken, selbstverständlich sein, Kinderinteressen in ihre alltägliche Arbeit mit einzubeziehen. Die Schaffung kinderfreundlicher Wohnquartiere muss ein vorrangiges Ziel kommunaler Stadtpolitik sein.

Kinderfreundliche Wohnquartiere schaffen

Logo des Vereins SpielLandschaftStadt

Damit diese Idee zunehmend verwirklicht werden kann, hat die Gemeinschaftsaktion drei Standbeine, um die Initiativen wirksam zu unterstützen:

  • Das Mobil-Team, um mit den Initiativen gemeinsam vor Ort zu sein und die Realisierung zusätzlicher Spielräume zu erleichtern
  • Den Förderfonds, um Zuschüsse zur Realisierung geben zu können
  • Die Öffentlichkeitsarbeit, um gute Ideen zu verbreiten, zu dokumentieren und zu bewerben.

Werden Sie initiativ!
Wenn auch Sie sich vorstellen können, einen zusätzlichen Spielraum für die Kinder in dieser Stadt zu schaffen, dann unterstützt Sie dabei gern das Mobil Team „SpielRäume schaffen“ vom Verein SpielLandschaftStadt e.V. mit Beratung und Ideen. Vom Förderfonds „SpielRäume schaffen“ können Sie finanzielle Unterstützung zur Verwirklichung Ihrer Ideen bekommen.

Förderfonds SpielRäume schaffen - Förderbedingungen, Stand März 2017 (pdf, 244.3 KB)

Weitere Infos zum Förderfonds, zu Projekten und Sonderaktionen (z.B. "Mein liebster wilder Ort") unter SpielLandschaftStadt e.V.

Logo des Deutschen Kinderhilfswerks e.V.

Wir freuen uns, dass das Deutsche Kinderhilfswerk seit 1997 an unserer Seite ist und Bremen bei seinen Anstrengungen auf dem Weg zu einer "Bespielbaren Stadt" nachhaltig unterstützt!

Öffentliche Spielplätze

Darüberhinaus gibt es in Bremen eine Vielzahl öffentlicher Spielplätze. Die in Bremen geltenden Grundsätze für Planung, Bau und Unterhaltung von öffentlichen Spielplätzen in der Stadt Bremen (pdf, 407 KB) sollen den beteiligten Stellen - der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport in ihrer Zuständigkeit als Bedarfsträger sowie dem Unterhaltungsträger oder Planer als technisch planenden bzw. unterhaltenden Trägern als Grundlage für ihre Zusammenarbeit und als Grundlage für die Bürgerinitiativen dienen.

Ihre Ansprechpartnerin

Ulrike Kulenkampff