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Das Projekt "Migrant*innenorganisationen als starke Partner*innen"

Das Referat für Integrationspolitik arbeitet zum Themenschwerpunkt "Migrant*innenorganisationen als starke Partner*innen". Es setzt damit auch einen Teil des aktuellen Koalitionsvertrages um. Darin steht: "Wir wollen migrantische Partizipation und Selbstorganisation stärken“.
Das Projekt ist verknüpft mit der Förderung „Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte“ des BMBF.

Unsere Ziele

Migrantische Initiativen, Organisationen und Vereine sind wichtige Akteure in einer vielfältigen Gesellschaft. Wir möchten sie stärken und mit ihnen zusammenarbeiten.
So möchten wir migrantische Organisationen stärken:

  • Wir möchten das große migrantische Engagement in Bremen sichtbar machen und anerkennen.
  • Wir möchten, dass Migrant*innenorganisationen die Arbeit der Bremer Verwaltung kennen lernen können und erfahren, welche Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Arbeit es gibt.
  • Wir möchten, dass wichtige Stellen der Bremer Verwaltung die Arbeit von Migrant*innenorganisationen kennen.
  • Wir möchten Vernetzung, Qualifizierung und Empowerment von migrantischen Organisationen ermöglichen.
  • Wir möchten, dass migrantische Organisationen an Mitteln und Förderprogrammen teilhaben können

Was verstehen wir unter Migrant*innenorganisationen?

Unter Migrant*innenorganisationen verstehen wir Organisationen, deren Ziele und Zwecke sich aus der Situation und den Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte ergeben, deren Mitglieder zu einem Großteil Personen mit Migrationsgeschichte sind und in deren internen Strukturen und Prozessen Personen mit Migrationsgeschichte eine wichtige Rolle spielen. Sie beschäftigen sich mit dem Prozess der Migration selbst, aber auch mit gesellschaftlicher Teilhabe in der Ankunfts-oder Herkunftsgesellschaft von Migrant*innen sowie ihrer Vorfahren und Nachkommen. (Definition nach der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Migrant*innenorganisationen bearbeiten vielfältige Themen und haben vielfältige Organisationsformen. In Bremen gibt es beispielsweise Elternvereine, religiöse Gemeinschaften oder Kulturinitativen, die sich als Migrant*innenorganisationen verstehen.